Antioxidantien und Vitamin E sind die besten Gründe, Kaktusfeigenöl als Anti-Aging-Zutat zu feiern. Das wohl teuerste Öl der Welt hat es tatsächlich in sich, wenn es um die Verzögerung der natürlichen Hautalterung geht. Und es kann noch mehr.

Besondere Dinge haben ihren Preis – und meist sind sie nicht einfach zu bekommen. So ist es auch mit dieser Trend-Zutat, von der Ihr wahrscheinlich schon gehört habt: Um Kaktusfeigenöl zu gewinnen, werden die eiförmigen Früchte der bis zu sechs Meter hohen Kakteen von Hand geerntet, geschält und behutsam entkernt. Danach werden die Kerne gewaschen und an der Luft getrocknet, bevor sie bis zur weiteren Verwendung an einem kühlen und dunklen Ort lagern. Um eine optimale Qualität zu erreichen, erfolgt die Kaltpressung erst, wenn tatsächlich Bedarf an dem wertvollen Öl besteht. Davor werden die harten Kerne noch auf 50 Grad erwärmt: Die Hitze sorgt dafür, dass sie etwas weicher und geschmeidiger werden.

Ganz schön aufwändig, oder? Auch ertragreich ist die Herstellung nicht: Rund 450 Kilogramm Früchte sind notwendig, um einen Liter Öl zu gewinnen. Damit das Kaktusfeigenöl am Ende seine typische goldgelbe Farbe erhält, wird es zudem mehrfach gefiltert – kein Wunder also, dass es so viel kostet.

Innere Werte

In Kaktusfeigenöl stecken lebenswichtige Fettsäuren in einer sehr hohen Konzentration. Allein der Anteil an ungesättigten Fettsäuren liegt bei mehr als 88 Prozent, darunter die essentielle Linolsäure. Sie wird vom Organismus für verschiedene Stoffwechselprozesse benötigt, doch der Körper ist nicht in der Lage, sie selbst herzustellen. Linolsäure regt unter anderem die Produktion von Prostaglandin an. Dieses Hormon beugt entzündlichen Prozessen aller Art im Körper vor – und das macht Kaktusfeigenöl prädestiniert für die Verwendung in Beauty-Produkten.

Kaktusfeigenöl wirkt zudem antioxidativ: Freie Radikale, die für den Hautalterungsprozess verantwortlich sind,  entstehen, wenn der Organismus negativen Einflüssen ausgesetzt ist, zum Beispiel Zigarettenrauch, Umweltgifte, blaues Licht, Alkohol… Kaktusfeigenöl kann die Immunzellen schützen, indem es Freie Radikale unschädlich macht. Oxidativer Stress und Zellschäden gehören damit der Vergangenheit an.

In Sachen Regeneration ist Kaktusfeigenöl ebenfalls die perfekte Wahl: Es unterstützt die natürliche Zellerneuerung, bremst die Entstehung feiner Linien und Fältchen. Es kann außerdem Pigmentflecken reduzieren und das Hautbild allgemein vitaler, straffer und gesünder erscheinen lassen. Die enthaltene Aminosäure Polin ist für die Neubildung von Bindegewebe von Bedeutung – Kaktusfeigenöl wird damit zum Geheimtipp gegen Cellulite.

Anwendung

Kaktusfeigenöl ist von Kopf bis Fuß anwendbar: Nach dem Duschen oder Baden sollte es sparsam aufgetragen und sanft in die noch leicht feuchte Haut einmassiert werden. Vorteil: Es zieht sehr schnell ein und fettet nicht nach. Psst: Kaktusfeigenöl glättet auch die Haarstruktur, sorgt für Glanz und Geschmeidigkeit. Empfohlen wird einerseits eine Ölmassage zur Stärkung der Haarfasern – aber auch als Kur in den Haarspitzen ist es ideal.

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[Photo by Hagen Brede]
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